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MorphoSys bleibt Favorit 14.12.2000
Neuer Markt Inside
Das Martinsrieder Unternehmen MorphoSys (WKN 663200) bleibt weiterhin neben Medigene der Favorit der Analysten des Neuer Markt Inside unter den deutschen Biotechnologieaktien.
Die Entwicklung von MorphoSys von einem kleinen Forschungslabor zu einem bedeutenden Kooperationspartner der Pharmaindustrie scheint nicht mehr aufzuhalten, so die Experten des Neuer Markt Inside. Von Unternehmensseite her sei mitgeteilt worden, dass ein erster Meilenstein in der Zusammenarbeit mit Roche erreicht werden konnte. Das Besondere dabei sei, dass dieses Zwischenziel schon binnen zwei Monaten nach Vertragsbeginn erreicht worden sei. Das Unternehmen erhalte von Roche eine Meilensteinzahlung im einstelligen Millionenbereich.
Das Kooperationsziel sei die Entwicklung einer Antikörper-Therapie zur Behandlung der Alzheimer Krankheit. Im Zusammenhang mit dieser Zusammenarbeit setze MorhoSys seineHuCAL-Fab-Bibliothek ein, um Antikörper gegen ein biologisches Zielmolekül von Roche zu generieren und zu optimieren.
Im Juni 2000 habe die Kooperation zwischen MorphoSys und die israelische ProChon Biotech Ltd. begonnen. Bereits am 29. November hätten die Unternehmen den ersten Meilenstein dieser Kooperation bekannt gegeben. Eine Reihe menschlicher HuCAL Antikörper habe MorphoSys generiert, die nachweislich die Funktion des Zielmoleküls blockieren würden. Diese Antikörper würden in ca. 24 Monaten in die Phase der klinischen Studien kommen, unter Voraussetzung, dass die vorklinischen Tests positive Ergebnisse bringen würden.
Außerdem habe MorphoSys am 5. Dezember die Fertigstellung einer neuen Screening-Methode zur Anwendung mit der HuCAL Technologie bekannt gegeben. Dies sei ein Verfahren zum Durchmustern der Antikörperbibliothek Das Cystein-vermittelte Phagendisplay ermögliche eine bessere Effizienz der Antikörper-Generierung und die Gewinnung von höher affinen Antikörpern. Diese Methode sei schon zur Patentanmeldung eingereicht worden.
Höhere Produktionsgeschwindigkeit der Antikörper, bessere Optimierbarkeit, Automatisationspotential sowie eine größere Anzahl von potenziellen Wirkstoffen seien die unbestrittenen Vorteile der HuCAL-Bibliothek. Nach Aussage der Experten von Neuer Markt Inside würden diese zwangsläufig zu weiteren Vertragsabschlüssen führen.
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